• Brand: Pilgerführer Wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn

    Duc in altum…

    Das vorliegende Pilgergebetsbuch ist ein weiterer Baustein im Editionskorpus des engagierten Publizisten Fabian Brand. Der geistliche Wegweiser hilft sowohl Individualreisenden als auch Teilnehmern größerer Reisegruppen bei der Planung, Ausführung und als Vademecum direkt vor Ort. Neben dem Augenmerk auf allseits bekannte heilige Stätten, fokussiert der Reisebegleiter auch Orte in Israel, Palästina, Jordanien und der Sinaihalbinsel abseits der großen Pilgermassen. Jedem biblischen Schauplatz geht eine prägnante, auf die Pilgerschaft zugeschnittene, geschichtliche Hinführung voraus, sodass sich der Pilger auch in den historischen Kontext einzubetten vermag. Ein oder mehrere biblische Texte der revidierten Einheitsübersetzung folgen dieser Groborientierung und schaffen den Auftakt zu einem wünschenswerten Gottesdienst an Ort und Stelle. Die daraus aufkeimende Gebetsatmosphäre…

  • Hören und verstehen

    Nicht selten geht es uns wie dem Kämmerer der äthiopischen Königin Kandake, von dem in der Apostelgeschichte erzählt wird: Wir lesen oder hören durchaus mit Interesse die biblischen Texte, verstehen aber nicht immer alles, was dort gesagt ist. Friedrich Kardinal Wetter, der frühere Münchner Erzbischof, ist überzeugt, dass wir den christlichen Glauben besser verstehen können, wenn wir uns immer wieder damit beschäftigen, was die Feste des Kirchenjahres eigentlich bedeuten. Sein neues Buch „Hört und versteht!“ vereint darum seine Predigten aus den letzten sieben Jahren zu den kirchlichen Hochfesten Weihnachten, Ostern, Pfingsten und weiteren Festtagen (Dreifaltigkeitssonntag, Mariä Himmelfahrt, Peter und Paul). Zum Ende seines jahrzehntelangen priesterlichen und bischöflichen Wirkens hin entstanden,…

  • Mythos Weihnachten?

    Das stille Geheimnis der Menschwerdung ist der Notenschlüssel zur Heiligen Nacht. Pünktlich zum Geburtsfest Christi sind auch jene Artikel fertig gedruckt, mit deren Hilfe gebetsmühlenartig die heidnisch-antike Inkarnationsmythologie als Deutefolie aufdeckt werden soll. Dass Weihnachten 2018 in dieser Hinsicht wider Erwarten eine stille Zeit war, liegt wohl nicht in einer befreienden Erkenntnis der Wahrheit, sondern im Eingeständnis der Vorspiegelung falscher Tatsachen begründet. Manch renommiertes Printmedium musste eingestehen, für die Verbreitung von Mythen (unbewusst) selber verantwortlich zu sein. Das gesellschaftliche Gedächtnis ist kurzlebig, die Kritik wird wieder aufleben und verunsichern. Christoph Kardinal Schönborn liefert in seiner Weihnachtsmeditation ein Vademekum und begegnet der Frage, ob und was an Weihnachten Mythos oder Wahrheit…

  • Der endlose Lobgesang

    Marienverehrung – lange Zeit ein ganz selbstverständliches Element der katholischen Tradition – wird heute von vielen als ein biblisch kaum begründeter Teil der Volksfrömmigkeit angesehen, der höchstens für schlichte Gemüter noch eine gewisse Bedeutung besitzen kann. Demgegenüber möchte Pfarrer Peter Dyckhoff zeigen, dass der Blick auf Maria, so wie sie in der Heiligen Schrift dargestellt wird, für jeden Christen nach wie vor von zeitloser Aktualität ist und dem modernen Menschen genauso Lebenshilfe zu geben vermag wie in früheren Zeiten. In seiner Zeit als Wallfahrtsseelsorger in Kevelaer hat sich Peter Dyckhoff intensiv mit den biblischen Zeugnissen über Maria auseinandergesetzt, um nun ein Buch mit „biblischen Meditationen über die Gottesmutter“ (so der…

  • Kernmysterium der Kirche

    Der von Hans Urs von Balthasar gegründete Johannes Verlag in Einsiedeln trägt neben dem Erbe des Schweizer Theologen auch zur Edition christlicher Meistertexte bei. Übersetzt wurde der vorliegende Doppeltraktat des doctor universalis durch Marianne Schlosser (Wien), eingeleitet von Ruth Meyer (Mitglied des Bonner Albertus-Magnus-Instituts). Dem Leser liegt somit eine sorgfältige und zugleich moderne Übersetzung eines Textes vor, dessen Urheberschaft seit 1955 im Expertenkreis diskussionswürdigen Revisionen unterzogen wird. Auf Streitigkeiten der Autorenschaft gehen die Herausgeber jedoch nicht ein, sie wollen primär eine Lektüre für die geistliche Lesung bereitstellen. Infolgedessen wird im Kommentar „Über die Heilige Messe“ auf inhaltliche Wiederholungen, ausufernde Exkurse sowie auf die Sammlung biblischer Belegstellen verzichtet, Auslassungen jedoch in…

  • Den Schmerz durchbrechen

    Die sieben letzten Worte Jesu gehören zu seinen existenziellen Worten, bilden sie doch den Höhepunkt des Dramas, das mit Marias „Ja“ begann und bis heute fortdauert. Der Dominikaner Timothy Radcliffe meditiert sie weise und lebensdienlich, sodass sie den Geruch verlieren, Leiden zu glorifizieren. Dadurch können sie auch für skeptische Christen wieder zu Worten des Lebens werden. Ihren vollen Sinn erhalten sie durch die Auferstehung. Der Tod konnte Jesus – das Wort Gottes – nicht zum Schweigen bringen, vielmehr haben seine Worte das Schweigen des Grabes gebrochen. Deshalb können wir uns von ihnen tragen lassen, ist Radcliffe überzeugt, „was auch immer uns bevorsteht: Scheitern, Verlust, Schweigen und Tod.“ An keinem Wort…

  • Antwort auf den Sinnhunger unserer Zeit

    Jeden Sonntag erklimmt der Wiener Kardinal Schönborn eine eminent prominente Kanzel. Knapp 3 Millionen „Zuhörer“ können seinen Gedanken lauschen, wenn der Dominikanerbischof für die Sonntagsausgabe der größten Tageszeitung Österreichs eine kurze Auslegung zum Sonntagsevangelium verkündet. Schönborn verkörpert als Schüler des hl. Dominikus das Diktum des Aquinaten: „contemplari et contemplata aliis tradere“ (sich der Kontemplation widmen und die Frucht der Kontemplation weitergeben). Vom ersten Fastensonntag bis Pfingsten der Lesejahre A/B/C fasst der vorliegende Band kurze Auslegungen zu den Evangelien zusammen und stellt jeweils die aktuelle Perikope voran. Für den Kardinal ist das Wort Gottes stets lebendig, eine „unerschöpfliche Quelle“, die immer neu ausgeschöpft werden will, zu die der Christ immer wieder…